Einander zuhören

Mit den Biografiegesprächen soll die Chance eröffnet werden, sich besser kennenzulernen. Wie könnte dies einfacher geschehen, als wenn man sich gegenseitig sein Leben erzählt und dem anderen zuhört.

Das sagen Teilnehmer*innen:

“Ich denke, dass kein Geschichts- und Sozialkundeunterricht, kein Buch, kein Vortrag, keine politische Debatte und kein Zeitungsbericht eine solche Begegnung auf Augenhöhe ersetzen kann.” (Ece)

“Ohne ihn oder sie zu kennen, kategorisieren wir unser Gegenüber…. erst in der Begegnung, dem Zuwenden und dem Zuhören können diese Konstruktionen überprüft und ggf. korrigiert werden. Die Biografiegespräche bieten dazu beste Gelegenheit. Wann hört man in der Alltagskommunikation schon einmal seinem Gegenüber eine halbe Stunde lang zu? Und wann wird mir schon einmal eine halbe Stunde lang ohne Unterbrechung zugehört?” (Olaf)

“Ich habe etwas Wunderbares erlebt und viel über Menschen und die persönlichen und gesellschaftlichen Umstände ihres Lebens aus einem anderen Kulturkreis gelernt, Menschen, die mir aber offenbar gar nicht so fremd sind. Dass ich selber so offen war, hat mich sehr berührt.” (Barbara)

“Als Kinder waren uns der Kummer und die Probleme unserer Elterngeneration nicht so bewusst gewesen.” (Ahmet)

“Es war erschreckend zu hören, dass es Deutsche gibt, die keinen Kontakt mit Türken haben.” (Inef)

“Wir haben unsere persönlichen Lebensgeschichten einander mitgeteilt und uns verbindet damit eine ganz besondere Erfahrung, die möglicherweise noch nachwirken wird.” (Davut)

“Das was ich hier erzählt habe, habe ich noch niemandem erzählt.” (Cem)

Nur wer mitfühlt versteht.” (Sihan)

Sie wollen mitmachen?

Teilen Sie mit uns Ihre Biografie und werden Sie Teil weiterer Biografien, indem Sie an einem Gesprächswochenende teilnehmen. Wir laden Sie herzlich ein! Unser Projekt wird durch Förder- und Spendengelder finanziert und die Teilnahme ist damit kostenlos.